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Funkrauchmelder

Flexibles Funksystem: Geht nicht, gibt's nicht!

Funktion von Funkrauchmeldern

Funkvernetzte Rauchmelder arbeiten nach dem Prinzip "Einer für alle, alle für einen". Schlägt ein Rauchwarnmelder Alarm, werden alle anderen Melder im System ebenfalls in den Alarmzustand versetzt.

Besonders in großen und mehrgeschossigen Wohneinheiten sorgt das für einen erhöhten Sicherheitsstandard. Denn es werden alle anwesenden Personen frühestmöglich gewarnt, und nicht erst dann, wenn der Rauch einen Melder in ihrer Nähe erreicht hat. Dadurch können Familienmitglieder oder Assistenzpersonal ohne Zeitverzug reagieren und Menschen mit Unterstützungsbedarf wie Kindern oder Senioren bei der Selbstrettung helfen.

Vernetzbare Kohlenmonoxidmelder

Auch Kohlenmonoxidwarnmelder lassen sich problemlos in funkvernetzte Systeme einbinden. Dies ist nicht zuletzt deshalb empfehlenswert, weil sich die Melder häufig in entlegenen Gebäudeteilen befinden und ein Alarmsignal schnell überhört werden kann.

Sicheres Mesh-System

Ei Electronics Warnmelder mit dem Buchstaben "W" oder "C" in der Modellbezeichnung können durch Einsetzen eines Funkmoduls miteinander vernetzt werden (in Zubehörprodukten ist das Funkmodul bereits integriert). Die Funkmodule von Ei Electronics sind Sender und Empfänger zugleich und arbeiten nach dem Mesh-Prinzip. Sie geben ihr Signal an alle erreichbaren Melder weiter. Dadurch wird jeder Melder gleichzeitig von mehreren, benachbarten Meldern über einen Alarm informiert und es erfolgt eine zuverlässige und flächendeckende Warnung in allen Gebäudeteilen. Zusätzlicher Vorteil bei der Installation: Die Melderpositionierung ist auch in komplexen baulichen Umgebungen einfach zu realisieren, da die bidirektionale Vernetzung eine Steigerung der Funkreichweite bewirkt.

Unabhängige Stromversorgung

Bei einem Wohnungsbrand müssen Funkrauchmelder absolut sicher funktionieren. Nur ein autonomes System mit unabhängiger Stromversorgung kann das Warnsignal im Gefahrfall zuverlässig weiterleiten. Daher besitzen alle Funkmodule von Ei Electronics eine eigene, fest eingebaute 10-Jahres-Lithiumbatterie.

Melder vernetzen per Hauscodierung

Das Verbinden von Warnmeldern und Zubehör zu einem Funksystem erfolgt durch die sog. Hauscodierung. Durch Drücken des Hauscodierungstasters senden die Funkmodule ihre jeweils eigene, fest zugeordnete ID-Kennung aus. Gleichzeitig wird die ID-Kennung aller anderen Funkmodule, die sich gleichzeitig im Haucodierungsmodus und in Reichweite befinden, abgespeichert.

Hier finden Sie eine Schritt-für-Schritt-Anleitung.

Mit über 16 Millionen Kombinationsmöglichkeiten bietet das von Ei Electronics entwickelte Prinzip der Hauscodierung eine hohe elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) und einen sicheren Schutz vor Störungen durch umliegende – auch eigene – Netzwerke.

Anzahl LED-Blinksignale = Anzahl Geräte im Funksystem

Die Anzahl der LED-Blinksignale während der Hauscodierung gibt die Anzahl der bereits gespeicherten IDs im Funkmodul an. Ein Funkmodul speichert zunächst alle IDs ab, die es in seiner unmittelbaren Umgebung erkennt. Nach 5 Minuten ändert sich der Ablauf, so dass die Funkmodule ihre bis dahin gespeicherten IDs auch wechselseitig austauschen. Dadurch können die Funkkomponenten zum Zeitpunkt X unterschiedlich viele IDs abgespeichert haben. Dies gleicht sich im Laufe der Hauscodierung an, so dass am Ende alle Komponenten eines Funksystems gleichhäufig blinken. Der Hauscodierungsmodus endet automatisch nach 30 Minuten.

Gruppenbildung

Jedes Funkmodul kann 30 weitere IDs plus seine eigene ID abspeichern. Eine Gruppe kann daher aus maximal 31 funkvernetzten Elementen bestehen. Aus Gründen der Übersichtlichkeit und Handhabung empfehlen wir jedoch maximal 12 Rauchwarnmelder in einer Gruppe.

Solange der Funkmodulspeicher noch freie Plätze hat, können zusätzliche IDs abgespeichert werden (bis zu 30). Das gilt unabhängig von bereits vorhandenen Hauscodierungen. Die gespeicherten IDs können nur durch das Rücksetzen auf Werkseinstellung gelöscht werden.

Funkreichweite und Störfestigkeit

Funkmodule von Ei Electronics nutzen als Trägerfrequenz das SRD-Band bei 868MHz - aktuell die beste Kombination aus Funkreichweite und Störfestigkeit. Werden die Funksignale der einzelnen Systemkomponenten dann noch per Hauscodierung eindeutig zugewiesen, sind Störungen durch andere Funknetze nahezu ausgeschlossen.

Risiken durch fremde Netzwerke

Achtung: Die Integration von Meldern in fremde Netzwerke – womöglich per WLAN mit Zugriff aus dem Internet – bietet unkontrollierbare Risiken sowohl hinsichtlich der Verfügbarkeit (Stromversorgung) als auch bzgl. Manipulations- bzw. Datensicherheit.

Mehr dazu erfahren Sie in unserem Smart-Home Ratgeber.

Anbindung an externe Systeme

Will man funkvernetzte Warnmelder mit externen Systemen der Sicherheits- oder Gebäudeautomationstechnik verbinden, müssen geeignete Schnittstellen vorhanden sein. Ausgangs-Koppelmodule leiten beispielsweise Ereignisse aus dem Funknetz an Telefone oder andere Systeme weiter. Koppelmodule, die zusätzlich einen oder mehrere Eingänge besitzen, können externe Ereignisse dazu nutzen, ein Alarmsignal im Funknetzwerk auszulösen.

Aus Gründen der Zuverlässigkeit und Flexibilität sollten Koppelmodule über eine getrennte, notstromgesicherte Spannungsversorgung sowie ggf. über mehrere Ein- und Ausgänge verfügen. Durch eine Signalmodulation können verschiedene Alarm- bzw. Störungsarten unterschieden werden, was das Einleiten situationsgerechter Aktionen ermöglicht. Koppelmodule können auch geeignete Schnittstellen zu allen gängigen Smart Home Lösungen herstellen.

Eine Übersicht zu allen Ei Electronics Funkzubehörprodukten finden Sie hier: