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Anwendungsnorm für Rauchwarnmelder

DIN 14676-1: anerkannte Regel der Technik

Jeder, der Rauchwarnmelder installiert und oder betreibt, sollte die Inhalte der DIN 14676-1 kennen. Sie stellt den allgemein anerkannten Stand der Technik dar. Eine DIN-konforme Installation und Instandhaltung ist Voraussetzung, um Angebotstexte rechtssicher zu formulieren und mögliche Haftungsansprüche nach Installationsleistungen abzuwehren.

Die Ende 2018 novellierte DIN 14676 macht vieles klarer und noch mehr möglich. Zum Beispiel die rechtssichere Anwendung neuer Verfahren im Bereich der Ferninspektion.

Was ist neu?

Im Gegensatz zur Vorversion erscheint die Norm jetzt in zwei Teilen: Die DIN 14676-1 umfasst „Planung, Einbau, Betrieb und Instandhaltung“ von Rauchwarnmeldern, während die DIN 14676-2  „Anforderungen an den Dienstleistungserbringer“ beschreibt. Anforderungen an Geräte, die für die Ferninspektion geeignet sind, werden in der DIN SPEC 91388 „Technische Anforderungen an ferninspizierbare Rauchwarnmelder“ definiert.

Außerdem wurden die informativen Anhänge überarbeitet. So finden weitere Melder-Arten wie Mehrfachsensorwarnmelder und Kohlenmonoxidwarnmelder Erwähnung. Des Weiteren werden neue Empfehlungen zu Wohnküchen, Deckenfeldern, Luftströmungen und Montageorten ausgesprochen.

Die Norm unterscheidet 3 Inspektionsverfahren

Die DIN 14676-1 beschreibt drei Inspektionsverfahren, die aus einer Kombination personeller Tätigkeiten, technischer Anforderungen und organisatorischer Maßnahmen bestehen und hinsichtlich der Erfüllung des Schutzziels gleichwertig sind.

Eine Inspektion beinhaltet sieben Prüfkriterien sowie die Überwachung der Betriebsdauer. Darüber hinaus sind immer die Herstellerangaben zu beachten.

Alle Prüfkriterien sowie die einzuhaltenden Inspektionsintervalle finden Sie im DIN Sonderdruck.