Warnung vor gefährlichem Kohlenmonoxid rettet Leben
Sicher durch die Kamin-Saison
Oktober 2026
Kaminöfen sind beliebter denn je: Das Heizen mit Brennholz ist meist preisgünstiger als mit Öl, Gas oder Wärmepumpen. Zudem bieten Kamine in Krisenzeiten – etwa bei Energieengpässen oder einem Blackout – eine hohe Versorgungssicherheit, da sie ganz ohne Strom und Elektronik funktionieren. Wichtig ist jedoch, dass Kamine fachgerecht installiert und regelmäßig kontrolliert werden. Andernfalls könnte es zu erhöhten Konzentrationen des unsichtbaren und geruchlosen Atemgifts Kohlenmonoxid (CO) in der Raumluft kommen. Die einzige Möglichkeit, das heimtückische Gas zu bemerken, ist ein Kohlenmonoxidmelder (CO-Melder), der mit einem lauten Signalton frühzeitig warnt.
CO entsteht bei der unvollständigen Verbrennung kohlenstoffhaltiger Materialien aufgrund fehlenden Sauerstoffs. Ursache dafür kann mangelnde Frischluftzufuhr sein. Sind zudem Abluftwege versperrt, kommt es zu einer erhöhten CO-Konzentration in der Raumluft. Nicht umsonst ist hier eine regelmäßige Kontrolle durch den Schornsteinfeger Pflicht. Doch zwischen den entsprechenden Prüfungen können Mängel auftreten. Schon ein Vogelnest, das den Schornstein verstopft, verhindert das Abziehen des giftigen Gases, das sich in der Folge unbemerkt im Raum verbreitet. Da es unsichtbar und geruchlos ist, können weder Mensch noch Tier es wahrnehmen.
Wie kann man sich vor CO schützen?
Ein CO-Melder macht diese unsichtbare Gefahr hörbar: Mit einem lauten Warnton stellt er sicher, dass anwesende Personen rechtzeitig den Raum verlassen können, bevor es zu einer ernsten Gefahrensituation kommt. Das Gerät ist mit einem elektrochemischen Sensor ausgestattet und kontrolliert alle vier Sekunden den CO-Gehalt der Umgebungsluft. Besonders praktisch sind Modelle mit digitalem Display, wie sie etwa Ei Electronics anbietet. Es zeigt den Nutzern nicht nur die gemessene Kohlenmonoxid-Konzentration an, sondern auch, wie man sich idealerweise verhalten soll: Lüften oder schnellstmöglich der Raum verlassen. Dank eines Ereignisspeichers dokumentiert der Melder auch Vorfälle, die während der Abwesenheit der Bewohner auftreten. Eine fest verbaute 10-Jahres-Lithiumbatterie stellt die Stromversorgung über den gesamten Lebenszeitraum sicher. Sorgenfreien, gemütlichen Abenden vor dem Kamin steht somit nichts mehr im Weg.
Wie lange funktioniert ein CO-Melder?
Wer schon einige Jahre einen CO-Melder besitzt, sollte das auf dem Gerät vermerkte empfohlene Austauschdatum prüfen. Spätestens nach zehn Jahren endet die Lebensdauer eines CO-Melders und für einen wirksamen Schutz vor CO muss ein neues Gerät installiert werden.
Worauf gilt es beim Kauf eines CO-Melders zu achten?
Zehn Jahre Lebensdauer für Sensor und Stromversorgung sollten leistungsfähige CO-Melder garantieren. Zudem ist eine bestandene Prüfung nach der europäischen Produktnorm EN 50291 Teil 1 und 2 wichtig. Ein weiteres Qualitätsmerkmal stellt die Kalibrierung des Sensors in echtem Kohlenmonoxid dar. Darüber hinaus erhöhen ein Display zur Anzeige des CO-Gehalts in ppm und ein Ereignisspeicher, der erhöhte CO-Werte bei Abwesenheit ausweist, die Sicherheit, da sich so drohende Gefahren besser erkennen lassen.
Weitere Informationen unter www.kohlenmonoxidwarnmelder.de .
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