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Ferninspektion Rauchmelder

Terminstress adé - Funkauslesung sei Dank.

Problemlos. Kontaktlos. Sorgen los!

Rauchwarnmelder zur Ferninspektion lassen sich bequem per Funk auslesen – das Betreten von Wohnungen zu Inspektionszwecken ist nicht (mehr) erforderlich. Die Melder sind insbesondere für mittlere und große Liegenschaften geeignet, denn sie setzen eine für die Funkauslesung geeignete Infrastruktur bzw. ergänzende Hard- und Software voraus.


Ei Electronics bietet folgende Varianten an:

  • Ei650FA-SC327 ist ein Rauchwarnmelder der Bauweise B mit zusätzlichen Funktionen. Über die vier normativ geforderten Kriterien hinaus wird auch das Warnsignal automatisch überprüft.
  • Ei6500-OMS ist ein Rauchwarnmelder zur kompletten Ferninspektion nach Verfahren C. Das Gerät kontrolliert zusätzlich die Raucheintrittsöffnungen sowie das Melderumfeld im Radius von 50 Zentimetern.

Sie wollen wissen, welcher Melder am besten passt? Unsere Experten beraten Sie gerne!

Rauchmelder zur Fernauslesung vor Mehrfamilienhäusern

Wissenswertes zur Ferninspektion

Bauweise B - Teil-Ferninspektion

Rauchwarnmelder der Bauweise B erlauben eine Teil-Ferninspektion. Dabei werden vier Funktionen aus der Ferne überprüft: Energieversorgung und Rauchsensorik werden kontrolliert, außerdem wird festgestellt, dass der Rauchwarnmelder nicht demontiert ist und dass keine funktionsrelevanten Beschädigungen vorliegen. Der Rauchwarnmelder Ei650FA-SC327 von Ei Electronics zeigt, wie sich das Leistungsspektrum von Geräten der Bauweise B intelligent erweitern lässt: Er erfüllt alle Anforderungen an die Teil-Ferninspektion nach Verfahren B und überprüft zusätzlich sein akustisches Warnsignal selbsttätig. So entsteht ein „Bplus“-Melder.

Bauweise C - Komplette Ferninspektion

Der Leistungsumfang eines Rauchwarnmelder der Bauweise C wird als komplette Ferninspektion beschrieben. Dabei führt das Gerät alle Prüfungen aus, die zu einer Teil-Ferninspektion gehören, also die Funktion von Energieversorgung und Rauchsensorik sowie die Kontrolle auf Demontage und funktionsrelevante Beschädigungen. Dazu kommen weitere Punkte wie die Kontrolle des Warnsignals und die Prüfungen, dass die Raucheintrittsöffnungen frei sind und ob in einem Bereich von 50 Zentimeter um den Rauchwarnmelder keine Objekte wie zum Beispiel Möbel das Umfeld versperren. Als besonders riskant gelten hier das Überkleben oder Überstreichen der Öffnungen bei Renovierungsarbeiten.

Ferninspektion Funktionsprüfung Übersicht

Wissenswertes zur Ferninspektion

Teil-Ferninspektion mit Mitwirkung

Es ist prinzipiell möglich, die Nutzer einer Wohneinheit in den Inspektionsprozess einzubinden: So kann die Prüfung auf freie Raucheintrittsöffnung und die Kontrolle des 50cm-Melderumfeldes problemlos nutzerseitig erfolgen. Setzt man beispielsweise einen B-Melder mit erweitertem Funktionsumfang wie den Ei650FA-SC327 von Ei Electronics ein, lässt sich die komplette Inspektion ohne Begehung der Wohnung durchführen. Eine Mitwirkung sollte den Nutzern gut zu vermitteln sein, zumal die Verantwortung für die Sicherstellung der Betriebsbereitschaft von Rauchwarnmeldern gemäß vieler Landesbauordnungen ohnehin bei den unmittelbaren Besitzern bzw. Nutzern einer Wohnung liegt.

Vorteile komplett ferninspizierbarer Melder

Insbesondere für Hausverwaltungen und Wohnungsunternehmen mit Beständen von 300 oder mehr Wohneinheiten lohnt es sich, eine Ausstattung mit ferninspizierbaren Meldern vorzunehmen. Hier wirken sich Zeiteinsparungen und eine schlanke Organisation wirtschaftlich besonders positiv aus. Überdies ist es in jedem Fall sinnvoll sämtliche Wohnräume auszustatten. Zum einen erhöht dies die Sicherheit der Bewohner, zum anderen entfällt bei einer Umnutzung von Räumen die Notwendigkeit einer nachträglichen Ausrüstung.

Ferninspektion mit OMS

Ferninspizierbare Melder senden ihre Daten per Funksignal an eine mobile Empfangseinheit oder an einen fest installierten Datensammler, der die Informationen zum Beispiel über Mobilfunk weitergibt. Besondere Flexibilität bieten Geräte, die mit dem sogenannten Open Metering System (OMS) arbeiten: Dieser herstellerübergreifende Kommunikationsstandard ermöglicht neben einer sicheren, drahtlosen Datenübertragung auch eine komfortable Einbettung in bereits bestehende technische Infrastrukturen.

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) bezieht sich in seiner Technischen Richtlinie TR-03109, welche die Kommunikationskanäle im Smart Metering beschreibt, ausdrücklich auf die OMS-Spezifikation als eine der zulässigen Schnittstellen im Local Metrological Network (LMN). Die Datenübertragung basiert auf dem bewährten M-Bus bzw. „Wireless M-Bus“ bei der drahtlosen Datenübertragung.