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Ferninspektion Rauchmelder

Terminstress adé - Fernauslesung sei Dank!

Die wichtigsten Punkte im Überblick

Kleines Rauchmelder-ABC

Rauchwarnmelder werden hinsichtlich verschiedener Inspektionsverfahren unterteilt. So sind Geräte der Bauweise A einer jährlichen Vor-Ort-Inspektion zu unterziehen, solche der Bauweise B ermöglichen eine teilweise und Rauchwarnmelder der Bauweise C eine vollständige Ferninspektion. Über diese Einteilung hinaus besteht die Möglichkeit, Melder einer bestimmten Bauweise um weitere Funktionen zu ergänzen. Wie zum Beispiel der Ei650FA-SC327, der über die normativen Anforderungen hinaus auch sein akustisches Warnsignal überprüft und damit als „Bplus“ Melder positioniert ist.

Wer kann die Ferninspektion sinnvoll nutzen?

Die Ferninspektion von Rauchwarnmeldern lohnt sich vor allem dann, wenn es um größere Wohnungsbestände geht. Das betrifft Miet- und Eigentumswohnungen, in denen die Rauchmelder durch Hausverwaltungen, Dienstleister oder Eigentümer selbst verwaltet werden, gleichermaßen.

Was sind die Grundfunktionen eines Rauchwarnmelders, der eine Ferninspektion nach DIN 14676-1 ermöglicht?

Die Grundfunktionen für den Schutz von Menschenleben unterscheiden sich nicht von anderen Rauchwarnmeldern, die gemäß DIN EN 14604 („Rauchwarnmelder“) hergestellt sind: Rauchmelder lassen ein lautes Alarmsignal ertönen, sobald sie eine Trübung der Luft durch Partikel erkennen. Vor allem im Schlaf kann das Leben retten. Dann nämlich reagiert der menschliche Geruchssinn nicht auf typische Brandgerüche und das Risiko einer tödlichen Rauchgasvergiftung ist besonders groß.

Wer profitiert von der Ferninspektion?

Die Ferninspektion von Rauchmeldern bietet allen Beteiligten Vorteile: Betreiber und Verwalter größerer Wohnungsbestände sowie deren Serviceunternehmen müssen keine Termine mit Bewohnern vereinbaren, um die Wohnung zu Inspektionszwecken zu betreten. Die Bewohner wiederum müssen nicht mehr zu einer vorgegebenen Zeit zu Hause sein, um den Zugang zu ihrer Wohnung zu ermöglichen.

Wie rechtssicher ist die Ferninspektion?

Die neue Fassung der DIN 14676-1 („Rauchwarnmelder für Wohnhäuser, Wohnungen und Räume mit wohnungsähnlicher Nutzung –Planung, Einbau, Betrieb und Instandhaltung“) ist im vierten Quartal 2018 erschienen. Neben der bekannten Vor-Ort-Inspektion beschreibt sie die teilweise oder vollständige Ferninspektion von Rauchwarnmeldern als gleichwertiges Verfahren der Instandhaltung. Damit bietet die Norm eine verlässliche Grundlage für diese technologische Anwendung.

Was wird bei der Ferninspektion geprüft?

Der Leistungsumfang einer Ferninspektion hängt von der Bauweise des Rauchwarnmelders ab: Geräte der Bauweise B ermöglichen eine Teil-Ferninspektion. Dabei werden die Energieversorgung und Rauchsensorik automatisch geprüft, außerdem wird kontrolliert, dass der Rauchwarnmelder nicht demontiert ist und dass keine funktionsrelevanten Beschädigungen vorliegen. Rauchmelder der Bauweise C ermöglichen eine komplette Ferninspektion. Dann kommen zu den genannten Prüfungen noch die automatische Kontrolle des Warnsignals, der Raucheintrittsöffnungen sowie die Umfeldkontrolle dazu.

Maßgeschneiderte Lösungen für die Wohnungswirtschaft

Rauchwarnmelder zur Ferninspektion lassen sich bequem per Funk aus der Ferne auslesen und machen eine Vor-Ort-Prüfung in der Wohnung überflüssig. Welches Inspektionsverfahren wofür am besten geeignet ist, hängt von vielen, individuellen Faktoren ab. Unsere Experten beraten Sie gerne!